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Strategie

Die Analyse von Akzeptanzproblemen hat gezeigt, dass ein Ursachenkomplex auf örtlicher Ebene wirkt, der durch die herkömmlichen administrativen Instrumente nicht allein beeinflusst werden kann (Stoll 1999; SRU 2002). Des weiteren wird festgestellt, dass Akzeptanzsicherung und Konfliktbewältigung zu den Daueraufgaben von Naturschutz und Landschaftspflege zählen. So empfiehlt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU 2002) u.a.


In Auswertung bislang gewonnener wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Akzeptanzforschung und den Erfahrungen aus Netzwerk-Projekten wird unter Zugrundelegung regionaler Spezifika für das Projektgebiet Mittlere Oder ein unternehmerisches Vorgehen zum Ansatz gebracht:

Das Unternehmen setzt sich aus einer Allianz der Akteure zusammen, unterbreitet auf der Basis der Analyse von Situationen und Zielgruppen (Marktanalyse) themen- bzw. gebietsspezifische Angebote (Produkte: Management von Prozessen, Projekten und Informationen) und reagiert auf Nachfrage. Verwaltungsaufwand lässt sich reduzieren, zusätzliche bzw. alternative Einkommensquellen können erschlossen, die Akzeptanz verbessert werden. Das nochfolgende Schema gibt die wesentlichen Aspekte der gebietsspezifischen Ausgangssituation, des hier gewählten Lösungsansatzes und die Ziele wieder.

Schema

zu Ausgangssituation, Lösungsansatz und Zielen im Teilprojekt Mittlere Oder


Ausgehend von den eingangs aufgeführten Akzeptanzproblemen gilt es zur Erreichung des Unternehmenszieles, den auf lokaler Ebene beeinflussbaren Ursachen (Kommunikationsbarrieren, Wahrnehmungsbarrieren, emotionale und kulturelle Aspekte etc.) mit einem konkreten Angebot an Information, Kommunikation und Aktion zu begegnen und durch gemeinsam mit den Betroffenen zu entwickelnde, konkrete Maßnahmen auf Nachfragen zu reagieren.

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